Berlin Brandenburger Tor

Abschied

Ich gebe es zu: Abschied nehmen fällt mir schwer, manchmal unfassbar schwer. Aber Abschied ist zum Glück nicht gleich Abschied. Es gibt den unvermeidbaren, schmerzhaften, erlittenen Abschied. Zurück bleiben, ohnmächtig. Ein guter Freund, eine gute Freundin zieht um. Ein Kollege kündigt. Liebeskummer, ein geliebter Mensch stirbt – wohl das Schlimmste. Der Abschied für immer – gefühlt oder tatsächlich?!

Anders der selbst gewollte Abschied. Wege öffnen sich. Altes wird zurück gelassen, Neues offenbart sich. Gewohntes und Geliebtes bleiben in der alten Welt und vielleicht ist es mehr ein “Wiedersehen” als ein “Leb’ wohl”.

Und dann gibt es den Abschied von alten Gewohnheiten. “Das haben wir doch schon immer gemacht!” “Verdammt, das wollte ich doch eigentlich nicht mehr machen.” Und wir tun es doch immer wieder. Liegt es daran, das Abschied nehmen so schwer fällt?

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